Umweltbildung diskriminierungskritisch gestalten – Vielfalt anerkennen, Teilhabe stärken

23.03.2026

Die Ursachen von ökologischen Krisen sind häufig eng verwoben mit historisch gewachsenen Strukturen von sozialer, wirtschaftlicher und politischer Ungleichheit und mit der Ausbeutung von Mensch und Natur. Auch die Folgen von Umweltproblemen sind oft ungleich verteilt. Umwelt und Soziales sollten deshalb häufiger zusammen gedacht werden, zumal sich die #17 Ziele für Nachhaltige Entwicklung (#SDGs: Sustainable Development Goals) auf beide Dimensionen beziehen.

Deshalb luden Tina Lachmayr und Katrin Vogel vom VIA Bayern e.V. die Teilnehmenden am Workshop „Umweltbildung diskriminierungskritisch gestalten – Vielfalt anerkennen, Teilhabe stärken“ zu einer kritischen Auseinandersetzung mit weißen Strukturen und Selbstverständlichkeiten im Bereich der Umweltbildung ein. Der Workshop fand im Rahmen des diesjährigen Treffens der AG Bildung der #Nationalen Naturlandschaften im Haus der Berge statt (Berchtesgaden, 19.3.2026). Sie zeigten auf, wie eine vielfaltsorientierte und diskriminierungskritische Organisationsentwicklung dazu beitragen kann, Einrichtungen der #Umweltbildung und #BNE (Bildung für Nachhaltige Entwicklung) für die Realitäten der deutschen Migrationsgesellschaft gezielter zu öffnen.