
Im Folgenden haben wir für Sie weiterführende Informationen rund um das Thema „Kommunales Integrationsmonitoring“ gesammelt. Diese bieten Ihnen einen umfassenden Überblick über grundlegende Materialien, praxisorientierte Hinweise sowie Reflexionsanregungen und konkrete Praxisbeispiele.
Überregionales Integrationsmonitoring
Integrationsmonitoring der Länder
Seit 2011 erfasst das Monitoring die Entwicklung von Integration und gesellschaftlicher Teilhabe sowohl in den Bundesländern als auch bundesweit. Auf der Website sind die Berichte der vergangenen Jahre sowie die Beschreibung der erhobenen Indikatoren zu finden.
Integrationsmonitoring der Bundesregierung
Die Bundesregierung erstellt eigene Berichte zu einem Bundesintegrationsmonitoring. Auf der Website sind die ersten Berichte sowie der letzte Bericht aus dem Jahr 2021 zu finden.
Kommunales Integrationsmonitoring
Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt): Integrationsmonitoring 2.0 (13/2020)
In der Publikation stellt die KGSt Kommunen bundesweit ein Indikatorenset zur Verfügung, um ein systematisches Monitoring der Zugewanderten zu etablieren. (Anmeldung erforderlich)
Deutsches Institut für Urbanistik (2022): Kommunales Integrationsmonitoring. Handlungsempfehlungen
Die vorliegende Publikation wurde im Rahmen des Projekts „Kommunales Integrationsmonitoring. Begleitung und Erprobung der Integrationsanwendung – Indikatorenset 2.0“ erstellt. Das Projekt war ein Kernvorhaben des Nationalen Aktionsplan Integration (NAP-I) und wurde durch die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration gefördert.
Praxisbeispiele
- Stadt Ansbach: Integrationsberichte
- Stadt Augsburg: Integrationsberichterstattung
- Stadt Ingolstadt: Monitoring
- Stadt Kempten: Faktencheck Migration
- Landeshauptstadt München: Interkultureller Integrationsbericht
- Stadt Nürnberg: Integrationsbericht
- Stadt Regensburg: Integrationsmonitoring
- Stadt Wiesbaden: Integrationsmonitoring
- Landkreis Dachau: Integrationsbericht
„Migrationshintergrund“
Städtestatistik in Deutschland: MigraPro
MigraPro ist das Produkt der Arbeitsgemeinschaft (HHSTAT) von Städtestatistik in Deutschland. Es ermöglicht Kommunen aus Melderegisterdaten den Migrationshintergrund zu berechnen. (Eine Mitgliedschaft ist notwendig)
Landeshauptstadt München, Fachstelle für migrationsgesellschaftliche Diversität: „Migrationshintergrund“ – Diskussionen und Perspektiven
Die Fachstelle für migrationsgesellschaftliche Diversität hat einen verwaltungsinternen Diskussionsprozess initiiert, um die statistische Kategorie „mit Migrationshintergrund“ zu hinterfragen und den Umgang mit Daten weiterzudenken. Dafür wurden auch wissenschaftliche Impulse einbezogen. Diese stehen auf der Website der Fachstelle zur Verfügung.
Stadt Erlangen: Die Relevanz des Migrationshintergrunds
Um der Vielfalt an Migrationsgeschichten gerecht zu werden, wurde in Erlangen im Jahr 2012 erstmals versucht, auf Basis des Einwohnermeldewesens ein Maß einzuführen, mit welchem die soziale Relevanz des Migrationshintergrundes verschiedener Migrantengruppen eingeschätzt werden kann. In diesem Papier wird dies für die Stadt Erlangen im Jahr 2021 angewendet und diskutiert.
Überregionale Datenquellen
- GENESIS-Datenbank des Bayerischen Landesamtes für Statistik: https://www.statistikdaten.bayern.de/genesis/online/logon
- GENESIS-Datenbank des Statistischen Bundesamtes: https://www-genesis.destatis.de/genesis/online
- Regionaldatenbank Deutschland: https://www.regionalstatistik.de/genesis/online
- Regionalstatistik der Bundesagentur für Arbeit: https://statistik.arbeitsagentur.de/DE/Navigation/Statistiken/Statistiken-nach-Regionen/Statistiken-nach-Regionen-Nav.html
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